Yoga als Therapie

“Die uralte Heilkunst Yoga ist seit jeher eine einzigartige Therapieform und wird es auch immer bleiben …  eine spirituelle Heilkunst, die darin besteht,Körper, Geist und Seele miteinander zu vereinen und in der Weltseele aufgehen zu lassen. Der Hatha-Yoga-Pradipika zufolge sind Krankheiten menschengemacht. Sie werden vom Menschen befördert, sind die Folge von Umwelteinflüssen oder die eines natürlichen Ungleichgewichts. Laut Samkhya, Ayurveda und Yoga kommt es dann zu einem Ungleichgewicht und damit zu Krankheiten, wenn sich die Seele auf dieses Ungleichgewicht einlässt. Dieses Ungleichgewicht kann sich in Krankheiten, Schwächezuständen, Faulheit, Unentschlossenheit, Gleichgültigkeit, Trägheit, Inkontinenz, Illusionen, Enttäuschungen, Instabilität, Verzweiflung, Stress, Verzweiflung, in einer generellen Anfälligkeit und in Atembeschwerden äußern. Unsere hektische, schnelllebige Zeit verstärkt dieses Ungleichgewicht, sowohl auf körperlicher, als auch auf mentaler Ebene. Patanjali (Yogameister des 2. Jh. v.Chr.) empfiehlt… Yoga für ein gesundes, ausgeglichenes Leben …”

aus: B.K.S. Iyengar, Mein Yoga. Entspannung -Fitness – Inspiration, Dorling Kindersley Verlag München 2009,  S. 224


Indische Weisheiten

Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen.

Patanjali, I,2 (Übersetzung B. Bäumer, München 1976, S. 21)

Ganz gleich, was euch das Leben bringt, notiert alles freudig mit derselben unpersönlichen Einstellung, wie ihr es bei einem Film tut. Das Leben ist sehr unterhaltsam, wenn wir es nicht zu ernst nehmen. Ein herzliches Lachen ist ein ausgezeichnetes Heilmittel gegen menschliches Leiden.

Paramahansa Yogananda


Impressionen aus Indien

Es gibt wenige Orte in der Welt, die sich mit dem Glanz von Banaras (Benares) vergleichen lassen, wenn man die Stadt bei Sonnenaufgang vom Fluß her sieht. Die Strahlen der frühen Morgensonne breiten sich über den Fluß und treffen auf die hochliegende Front dieser Stadt, die die Hindus Kashi nennen, die Leuchtende, die Stadt des Lichtes. Die Tempel und Schreine, Ashrams und Pavillons, die sich den Fluß entlang über mehr als drei Meilen erstrecken, leuchten golden am frühen Morgen…

Diana L. Eck, Benares – Stadt des Lichts, 2006, S. 19.

 

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